Karl

karl_startKarl Bebendorf

Verein: DRESDNER Sportclub 1898

Diszplin:  1.500 m / 3.000 m Hindernis
Kaderstatus: B-Kader (1.500 m)
Jahrgang:  1996

Steckbrief

Lebenslauf Seit dem 9. Lebensjahr mache ich Leichtathletik beim Dresdner SC 1898. Ich habe anfangs alle Disziplinen (Mehrkampf) gemacht, doch Laufen war immer meine stärkste Disziplin. Mit 10 Jahren ging es dann auf den Schulwechsel zu, wo ich damals zwischen Fußball und Leichtathletik wählen musste. Es hat mich zur Leichtathletik gezogen, da ich gern allein für meinen Erfolg verantwortlich sein wollte. Ich besuchte 5 Jahre lang die 10. Sportoberschule Dresden. Ab der 9. Klasse habe ich mich dann auf das Laufen spezialisiert und bin zu Katja Hermann gewechselt. Nachdem ich mit 16. Jahren meinen Realschulabschluss beendet hab musste ich mir überlegen wie es jetzt weitergeht. Ich begann eine Ausbildung bei Sport Scheck als Kaufmann im Einzelhandel. Es waren 3 harte Jahre für mein junges Alter, mit dieser Doppelbelastung von einer 40h Woche und täglichen Training. Ich nachhinein bin ich sehr froh darüber, dass ich es erfolgreich zu Ende gebracht hab. Ich habe viel für meine zukünftigen Jahre als Sportler gelernt, dass ich wirklich alles tun will, um es im Sport zu schaffen. Nach Beendigung der Ausbildung stand ich nun wieder da und überlegte wie es jetzt beruflich weiter gehen soll, um jetzt im Sport so richtig angreifen zu können. Ein halbes Jahr später (ich war 19.) hat der Abteilungsleiter meines Vereins mir einen Arbeitgeber besorgt, der mich als Sportler gern fördern möchte. Ab diesen Zeitpunkt habe ich mir gesagt: „Jetzt oder nie“, ich wollte richtig durchstarten und bin gleichzeitig zu meinem neuen Trainer Dietmar Jarosch gewechselt. Nun bin ich schon seit einem Jahr bei der der AOK PLUS und lerne mir grad als Quereinsteiger den Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten an. Bei einem Teilzeitjob der es mir ermöglicht mein Training im vollem Umfang auszuüben.

Meine Lieblingseinheiten Am liebsten bring ich die Bahn zum Brennen. Ich glaub dieser Satz sagt schon alles über die Frage aus. Ich laufe am Liebsten schnell = Sprint oder schnelle Intervallläufe sind genau mein Ding. Dauerlauf ist was für Langstreckenläufe. Klar ist es auch ein wichtiger Bestandteil des Trainings, aber es wird nie meine Lieblingsbeschäftigung werden. Allgemeine Kraft ist mir auch seit dem Trainerwechsel immer mehr ans Herz gewachsen, weil ich es Liebe an meine Grenzen zu gehen und meine Muskeln weinen zu sehen.

Meine Lieblingslaufstrecke Auf der Bahn sind es die 1500 m nach dem Motto „Nicht zu kurz, nicht zu lang – auf der Zielgerade wird abgerechnet“. Es macht einfach unheimlich viel Spaß seine Gegner zu ärgern, wenn man gleich mit ihnen auf die Zielgerade kommt und dann einen „Kickdown“ startet und davonzieht. Das sind die Momente, die mich süchtig machen und mich antreiben immer weiter zu machen, um es irgendwann mit der Weltspitze aufnehmen zu können. Auf der Straße sind es die 5 km die mich am meisten reizen.

Mein Ziel / Traum Mein Ziel ist es ganz klar (wie glaub jeder andere Sportler) es zu Olympia zu schaffen. Mein Traum ist es, eine Medaille zu holen und das zu erreichen was Jahre lang keiner geschafft hat, im Laufsport mit der Weltspitze mitzuhalten. Ich möchte bekannt werden.

Training pro Woche Es ist echt unterschiedlich, da wir verschiedene Belastungswochen haben.  Der Mittelwert liegt um die 8 Einheiten pro Woche. Im Trainingslager sind es auch schon mal 12-14 pro Woche.

Wie bin ich zum Laufen gekommen? Es hat sich schon im jungen Alter rausgestellt, dass ich im Laufen sehr talentiert bin. Sei es in der Grundschule beim Sportfest oder mein allgemeiner Bewegungsdrang in der Kindheit (der nur schwer zu bewältigen war). Sämtliche Sportarten die ich als Kind durchlaufen hab, wie natürlich Fußball oder auch Tennis, Schwimmen, Snowboard, Ski, Skateboard und Fahrrad fahren haben mir alle riesig Spaß gemacht. Aber das Laufen, besonders das Siegen hat mir am meisten Spaß gemacht und ich will einfach nicht aufhören.

Lauf-Idol? Rein vom Erfolg her ist es klar Mo Farah, weil er ist einfach der Beste und hat es immer wieder bewiesen. Aber bei mir zählt auch Menschlichkeit und Lifestyle und da gib es für mich nur ein Idol, es ist Cristiano Ronaldo. Auch wenn Sie sich jetzt fragen: „Warum ein Fußballer?“, ganz einfach: sein Ehrgeiz, sein Auftreten, seine Show, sein Erfolg – es fasziniert mich einfach ihn zu sehen. Und sowas motiviert mich unnormal, ich möchte auch so sein nur in einer anderen Person und Sportart.

Interessen neben dem Sport Ich fahr gern Auto und interessiere mich dafür. Außerdem mach ich gern was mit Freunden (geh gern Essen, ins Kino oder auch Feiern). Natürlich wie es ins Training passt ;).

Welche Stärken/ Schwächen habe ich? Stärken: Schnelligkeit, Körperbeherrschung, Vielseitigkeit, ich bin sehr zielstrebig und denk nie ans Aufgeben. Schwächen: ich denk zu viel nach und plan jedes Rennen viel zu sehr. Ich kann schwer auf Dinge verzichten und finde fast immer einen Weg.

Wie sehe ich mich selbst/ wie ich mich einschätze? Ich bin selbstverliebt und steh dazu, weil ich der Meinung bin, dass es dazu gehört eine gewisse Selbstüberzeugung zu haben um nicht an sich zu zweifeln. Ich sehe mich als fairer Sportler, freundlich und hilfsbereit. Ich bin sehr modebewusst und lege viel wert auf mein äußeres Erscheinungsbild.

Wie ich mit Niederlagen umgehe Unterschiedlich, meistens bin ich sauer über mich selbst und geh vor Wut gleich danach einen schnellen Dauerlauf machen. Aber es gibt auch Niederlagen, wo ich zum Teil auch gar nicht wütend bin, weil es kann auch einen taktischen Vorteil haben. Am meisten Hilft mir dann immer Musik oder manchmal auch die Sichtweise von meinen Eltern und Trainer.

Wie mit einem Sieg? Wie belohn ich mich? Ich freue mich natürlich über jeden Erfolg, aber würde mich jetzt nicht dafür feiern lassen da ich wie schon erwähnt noch ganz andere Ziele vor mir hab. Ich belohn mich mit neuer Kleidung oder geh was leckeres Essen.

Welche Sportarten interessieren mich? Ich spiele gern selbst Fußball, aber bin kein riesen Fanatiker in diesem Sinne.

Was würde ich ohne Sport machen? Das habe ich mich ehrlich gesagt noch nie wirklich gefragt, da Sport mit meinem Leben auf einer Ebene steht. Es gab für mich noch nie ein Leben ohne den Sport, sodass ich mir auch gar nicht vorstellen könnte was ich jetzt sonst machen würde.

Motto „Ein Sieg macht mich stark, eine Niederlage unaufhaltbar“ Lieblingsspruch: „Mein Weg begann dort, wo ich aufhörte anderen zu folgen.“

Was würde ich beim Training am liebsten weglassen? Was ich überhaupt nicht mag ist Training früh am Morgen – besonders Dehnung, das sind die gewissen „Warum tust du dir das an?“ Momente in meinem Sportlerleben.

Wo laufe ich am liebsten Dresdner Heide, Großer Garten, Elbradweg

Lieblings- Dauerlaufschuh: Nike Lunar Epic, Adidas Ultra Boost – Tempolaufschuh: Nike Streak/ LT – Spikes: Nike Zoom Matumbo – Freizeitschuh: Nike Flyknit Racer